15.01.2007
Information für Ausländer

Bei einer Einreise in die Russische Föderation füllen Ausländer eine Migrationkarte aus und behalten sie bis zur Ausreise.

Es ist erforderlich, nach der Ankunft nach Russland sich innerhalb von 3 Arbeitstagen bei dem Migrationdienst anzumelden bzw. eine Anmeldung per Post zu senden. In einem Coupon macht ein Mitarbeiter des Migrationdienstes oder ein Postbeamte einen Vermerk darüber, dass Sie angemeldet sind.

Ausländer, die nach Russland mit Visa (visumpflichtig) einreisen, sind berechtigt, sich für eine beliebige Zeit, aber nicht über die Gültigkeitsdauer des Visums, anzumelden. Ausländer, die nach Russland visumfrei einreisen, sind berechtigt, sich bis zu 3 Monate anzumelden.

Ausländer sind berechtigt, in Russland ausschließlich mit einer Arbeitserlaubnis Tätigkeit auszuüben. Eine solche Arbeitserlaubnis wird bei dem Migrationdienst innerhalb von 10 Tagen nach der Antragseinreichung ausgestellt.

Derjenige Ausländer, der nach Russland mit einem Visum (visumpflichtig) einreist, ist berechtigt, ausschließlich mit einem Arbeitsvisum Tätigkeit auszuüben.

Die Verletzung der Migrationregistrierung durch ausländische Staatsbürger hat laut der Russischen Gesetzgebung Geldstrafe in Höhe von 2 - 5 Tausend Rubel zur Folge. Im Fall einer groben Verletzung besteht eine Möglichkeit einer Ausweisung nach dem Gerichtsbeschluss.

 

18.01.2007
Bedeutende Ergebnisse des Jahres 2006

Im 2006 wurde das Programm der Entwicklung der Bernsteinbranche, es wird Bernsteincluster gegründet. Die Wirkung des neuen Gesetzes „Über die Sonderwirtschaftszone im Kaliningrader Gebiet“ hat Registrierung der 30 Residenten der Sonderwirtschaftszone mit 15,3 Mlrd Rubel gemeldeten Investitionen und 6 000 neuen Arbeitsplätze zur Folge. Der Industrieproduktionsindex hat im 2006 167% betragen, darunter im Verarbeitungsgewerbe - 140%, im Einzelhandel und in der Dienstleistungsbranche - 120%. Außerdem spielte dabei die Inbetriebnahme des zweiten Wärmekraft- und Fernheizwerkes eine bedeutende Rolle.

Im Kaliningrader Gebiet wurde die administrative- und Budgetreform durchgeführt sowie die Reform der sozialen Mandaten, Reformen im Bildungs- und Gesundheitswesen. Für die Maßnahmen der nationalen Projekte (Wohnbau, Landwirtschaftsentwicklung, Bildung, Gesundheitswesen) wurden aus dem Regionsbudget 1,7 Mlrd Rubel zugeteilt. Es wird das von der russischen Regierung zugestimmte Programm zur Mitwirkung einer freiwilligen Übersiedlung der Landleute nach Kaliningrader Gebiet umgesetzt.

Im Jahr 2006 wurde das Programm der sozial-ökonomischen Entwicklung des Kaliningrader Gebiets für die Jahre 2007-2016 ausgearbeitet. Das Ziel des Programms ist das Erreichen des mit den Nachbarstaaten vergleichbaren Lebensniveaus für die Einwohner des Kaliningrader Gebiets. Die durchschnittlichen Pro-Kopf-Monatseinkommen in Preisen des Jahres 2005 sollen im 2016 28 000 Rubel erreichen (nach dem Wechselkurs heute: ca. 820 EUR). Die Bevölkerungsanzahl wird im 2016 1 440 000 betragen. Das regionale Bruttoeinkommen in Preisen des Jahres 2005 wird 316,2 Tsd. Rubel betragen. Die Pro-Kopf-Steuerversorgtheit in Preisen des Jahres 2005 soll 35,5 Tausend Rubel betragen. Zur erfolgreichen Erfüllung des Entwicklungsprogramms ist die Unterstützung aus dem Föderalbudget erforderlich, insbesondere bei Erdgaslieferungen, Straßenbau, Entwicklung der Hafeninfrastruktur.

Statement des Gouverneurs des Kaliningrader Gebiets Boos in der Regierung der RF.

 

22.01.2007
EU wird 13 Mio. Euro für den Grenzübergang Mamonowo 2 zuteilen

EU-Kommission und Zolldienst der Russischen Föderation haben das Memorandum für den Bau eines neuen Grenzüberganges Mamonowo 2 an der russisch-polnischen Grenze unterzeichnet. Wie die Vertretung der EU-Kommission in Russland mitgeteilt hatte, wird der Investitionsvolumen 13 Mio. Euro betragen.
Dieses Projekt umfasst einen Bau von Gebäuden, Strassen, Parkplätzen und anderer Infrastrukturobjekte und ist für 3 Jahre geplant. Der neue Grenzübergang wird sich auf der alten deutschen Autobahnstrecke – Berliner Strasse – befinden, die zu dem Paneuropäischen Verkehrskorridor 1 gehört. Seine Kapazität wird ca. 4 Tausend Fahrzeuge am Tag betragen.

Zur Information: an der polnischen Seite wurde der Grenzübergang Grzehotki bereits gebaut, der mit dem Grenzübergang Mamonowo 2 gemeinsam funktionieren wird.

Rossbalt.

 

23.01.2007
In der Sonderwirtschaftszone Kaliningrad werden 85% aller russischen Fernsehgeräte produziert

In der Sonderwirtschaftszone Kaliningrad werden 85% aller russischen Fernsehgeräte produziert. Einer der größten russischen Farbfernsehgeräteproduzenten Rolsen Electronics plant eine volle Verlagerung seiner Montage aus Woronezh nach Kaliningrad im Februar 2007. Die Selbstkosten jedes in Kaliningrad montierten Fernsehgerätes sollten um 8-10% abschlagen.

Zur Zeit sind in Kaliningrad Produktionskapazitäten der OOO „Telebalt“, des Holding „POLAR“, der OOO „Radioimport - M“ und der SKL Group („M. Video“) konzentriert. Im 2007 beträgt das Volumen aller Fernsehgeräte im Kaliningrader Gebiet 700-750 000 Stück.

„Kaliningrad heute“.

 

16.10.2007
Das 3. Mittelstandsforum der deutschen Wirtschaft in Kaliningrad/Königsberg

Nach den erfolgreichen ersten und zweiten Veranstaltungen im Mai 2005 und im November 2006, wird in diesem Jahr das 3. Mittelstandsforum der deutschen Wirtschaft in Kaliningrad/Königsberg vom 27. bis 30. November 2007 stattfinden.

Wir laden Sie herzlich ein, auf einer viertägigen Veranstaltung potentielle Zielmärkte und Partner für Sie und Ihr Unternehmen in der Region kennen zu lernen. In B-2-B-Gesprächen mit persönlichen Dolmetschern werden gezielte Kontakte zu in der Region ansässigen deutschen Unternehmen sowie russischen Branchenpartnern und Kundenunternehmen vermittelt. Parallel bieten wir Ihnen ein attraktives Rahmenprogramm, einen Empfang mit dem Gouverneur oder dessen Stellvertreter, auf Wunsch auch Ausflüge in die Stadt und Region und gezielte Firmenbesuche.

Mehrere Informationen über das Forum können Sie hier finden: http://www.hkhamb-ahk-kaliningrad.com/de/Einladung07/